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Publication details

Publisher: Verlag für Sozialwissenschaften

Place: Wiesbaden

Year: 2003

Pages: 9-22

Series: Studien zur Sozialwissenschaft

ISBN (Hardback): 9783531141053

Full citation:

, "Einleitung", in: Den Tod überleben, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 2003

Abstract

Die menschliche Lebenswelt ist von der Tatsache gekennzeichnet, dass Sein auch die Möglichkeit des Nicht-mehr-seins in sich birgt. Der Tod als radikale Form des Nicht-mehr-seins stellt dabei Gewissheiten infrage, auf denen das Alltagsleben basiert. Zum sozialen wie zum kulturellen Leben scheint es dazu zu gehören, sich von der Unvermeidlichkeit des Todes abzuwenden und sich dem Leben zuzuwenden. Dennoch kommt es früher oder später zur persönlichen Konfrontation mit dem Tod. Die Erfahrung von Sterben und Tod wirft dabei eine Reihe von Fragen auf (vgl. Höhn 1994: 33): Was macht man, wenn nichts mehr zu machen ist, wenn keine Art der Wirksamkeit weiter führt? Was geschieht, wenn man nicht mehr weiter weiß, wenn keine Art von Wissen mehr weiter hilft? Wie begegnet man sinnvoll Ereignissen, denen kein Sinn abzugewinnen ist? Wie kann man mit dem leben, das einem das Leben zu nehmen droht?

Cited authors

Publication details

Publisher: Verlag für Sozialwissenschaften

Place: Wiesbaden

Year: 2003

Pages: 9-22

Series: Studien zur Sozialwissenschaft

ISBN (Hardback): 9783531141053

Full citation:

, "Einleitung", in: Den Tod überleben, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 2003