Abstract
Durkheim hatte Normen als (objektiv) außerhalb der Einzelnen stehende Begrenzungen des Handelns gesehen, soziales Handeln sei somit normativ konstituiert. Weber hatte dagegen gesagt, es sei subjektiv sinnhaft konstituiert. Simmel argumentierte, soziales Handeln sei konstituiert aus Wechselwirkungen in Beziehungen zwischen Individuen – also relational. An diese letzte Bestimmung knüpfen die drei in diesem Kapitel kurz vorgestellten Autoren an.